Imago-Dialog

IMAGO arbeitet mit strukturierten Dialogen, die uns helfen, destruktive Kommunikationsmuster zu beenden. Ein wunderbar erschreckendes Beispiel für diese Muster finden sich in Loriots Kurzfilm „Das Ei“
https://www.youtube.com/watch?v=bHR_aU1TKZ8&.
Wahrscheinlich/Hoffentlich ist es in Ihrer Wirklichkeit nicht so schlimm. Doch die Grundmuster zu solchen Dialogen finden sich in vielen Beziehungen.
Die IMAGO-Paartherapie nutzt die Form des kontrollierten Dialogs und ergänzt sie zu einem Wesentlichen Ganzen. Es geht um die Dreiformel Hören, Verstehen und Mitfühlen. Nur wenn wir in unserer Aufmerksamkeit alle drei Elemente der Kommunikation integrieren, findet etwas Neues statt. Nämlich eine transformatorische Kraft, die die Beziehung verändert.

In der IMAGO-Paartherapie lernen Sie mehrere Formen des IMAGO-Dialogs, die Sie je nach Anlass einsetzen können. Allen gemeinsam ist die Technik des Spiegelns, des möglichst wortgetreuen Wiederholens des Gehörten. Damit signalisieren wir unserem Partner, dass wir wirklich zugehört haben. Darüber hinaus kann unser Partner durch unsere Wiederholung feststellen, ob das Gesagte dem entspricht, was er/sie ausdrücken wollte. ER/Sie kann ergänzen, anders formulieren, Neues hinzufügen.
Es geht im Dialog ja nicht um ein Wortgefecht, sondern darum, dass ein Partner dem anderen etwas Wichtiges mitteilt. Das braucht Zeit, Verständnis und Mitgefühl. Weitere Elemente von Seiten des zuhörenden Partners sind das Zusammenfassen des Gehörten, das Aussprechen dessen was er/sie verstanden hat und letztendlich die Mitteilung darüber, was an Gefühl herüber gekommen ist.